Logo Hessische Blindenführhundschule Blickpunkt

Harmonie und Partnerschaft zwischen Hund und Mensch.

Barrierefreiheit ist das Ziel unserer Arbeit und uns von daher sehr wichtig. Sie finden unten rechts auf jeder Seite einen Knopf, mit dem Symbol der Barrierefreiheit, der es Ihnen erlaubt die Darstellung der Seite Ihren Bedürfnissen anzupassen.

Unsere neusten Führhunde im Dienst:

Wie wir arbeiten:

1

Kennenlernen

Als erstes findet ein Telefonat statt. Daraufhin besuchen wir Sie bei sich Zuhause. Mit einem O&M Training und einem Rezept für einen Blindenführhund reichen wir einen elektrischen Kostenvorschlag bei Ihrer Krankenkasse ein.

Nach der Genehmigung kommen Sie auf unsere Warteliste.

2

die Hunde

Von guten Züchtern großgezogen, leben die Hunde in den Familien ihrer Trainer. Wir versuchen immer bei ca. der Hälfte der Ausbildung die nächsten 2-3 Hunde bei den nächsten 2-3 Kunden vorzustellen. Dabei achten wir darauf, dass sich Hund und Kunde sympathisch sind. Sollte tatsächlich mal keiner für sie dabei sein, so sind sie bei der nächsten Vorstellungsrunde wieder dabei.

3

die Einschulung

Ihre persönliche Einarbeitung findet an Ihrem Wohnort statt, dauert in der Regel 10 Tage und endet meist mit einer Gespannprüfung. Dazu haben wir ein Einschulungsbuch digital und in Schwarzschrift.

schwarzer Labrador im Führbügel sitzt im Glasaufzug
weißer Pudel mit Mensch am Führbügel läuft durch Menschenmenge

Wir sind gleichermaßen für das Wohl unserer Führhunde verantwortlich. Der Führhund ist kein Hilfsmittel, was man nach der Arbeit in die Ecke abstellen kann.

Hunde - welche Rassen bilden wir aus?

gelber Labrador, Ganzkörper, sitzt im Studio
Labrador Retriever ( ca. 98%)

Wesen:

  • gewöhnt sich zumeist einfacher an neue Menschen
  • möchte seinem Menschen gefallen


Temperament:

ruhig bis emsig


Pflege:

kurzes Fell, wöchentlich bürsten, 1-2 mal im Jahr waschen, kein Schneiden nötig

helle Golden retriever Hündin, Büste, vor Wiese, schaut dich an
Golden Retriever (selten)

Wesen:

  • braucht länger in seiner Entwicklung erwachsen zu werden
  • möchte seinem Menschen gefallen


Temperament:

ruhig bis emsig


Pflege:

langes Fell, wöchentlich bürsten, 1-2 mal im Jahr waschen, teilweise muss geschnitten werden

creme farbene Pudel Hündin, Büste, schaut dich an
Königspudel (nur für Allergiker!)

Wesen:

  • bracht länger um erwachsen zu werden
  • bindet sich schwer an neue Menschen
  • Einarbeitung langwierig
  • möchte seinem Menschen gefallen


Temperament:

quierlig


Pflege:

wöchentlich bürsten, alle 6-8 Wochen waschen & schneiden beim Hundefriseur

gelber Labrador Welpe, Kopfbild, liegt auf dem Boden und schläft

Aufzucht

Wir arbeiten mit Züchtern zusammen.

Wir selbst ziehen keine Welpen auf. Sattdessen dürfen die Hunde bei ihren Züchtern groß werden. Dort werden sie habituiert und sozialisiert.

Wie wird ein Hund zum Führhund?

Der Hund durchläuft mehrere Steps, bevor er Führund wird.

weißes Krankenhaus Icon auf blauem Grund
  • Eignungstest
  • Gesundheitscheck
  • Röntgen
  • Kastration
weißer Hund auf blauem Grund
  • Sozialisierung
  • Habituation
weißer akademischer Doktorhut auf blauem Grund
  • Aufzucht beim Züchter
  • Ausbildung beim Trainer
  • Führarbeit beim Kunden
Bildbeschreibung:

Der Führhund liegt neben dem Pferde-Paddock und wartet auf Frauchen.

gelber Labrador liegt vor Paddock in dem ein großes braunes Pferd vorbei trabt
schwarze Labrador Hündin mit Kenndecke und langer Leine liegt auf einer Wiese vor einem Teich
schwarze Labrador Hündin mit Kenndecke steht an einem See

Genießen Sie die Freiheit

Um das Leben mit einem Führhund zu beginnen, ist es wichtig gut orientiert zu sein. Es müssen die Wege selbständig mit Langstock bewältigt werden. Gut ist es, wenn man vor dem Einzug des Hundes schon Spazierwege geübt hat. Während man ohne Hund vielleicht auf einen Kilometer Gehstrecke pro Tag kommt, sind es mit Führhund gleich etwa 10 mal so viel. Diese Fitness muss man sich erarbeiten und das dauert Zeit. Beginnen Sie daher frühzeitig und nicht erst beim Einzug des Hundes.

Im Tierschutzgesetzt werden täglich 2 Stunden Spaziergang vorausgesetzt. Zudem braucht ein Führhund auch Ausgleich zur Arbeit. Dazu gehört, dass er frei laufen darf um seine Beweglichkeit zu erhalten.

ca. 1.000 - 1.500

Schritte ohne Hund

ca. 13.000 - 14.000

Schritte mit Hund