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Ein Auszug aus unserem Instagram Account:

gelbe Labrador Hündin im Führbügel auf einer Brücke

Macht es für einen #blindenführhund einen Unterschied, ob Partner Mensch Sehrest hat, oder nicht?

In der Ausbildungszeit tatsächlich nicht, da wir die Hunde trainieren, als wäre der Kunde gänzlich blind.

Beim Kunden macht es einen großen Unterschied für den Hund. Denn Menschen mit Sehrrest neigen tendenziell dazu sich nicht gänzlich von ihren Hunden führen zu lassen. Das ist dann keine Hilfe für den Hund, sondern ein, immer währendes, in die Arbeit "rein quatschen".

Dabei ist auch wichtig: Der Hund findet das Nahziel, nicht der Kunde.

Manchmal nimmt das Bevormunden soweit überhand, dass der Hund seine Arbeit sogar einstellt. Nach dem Motto: "wenn du eh alles besser weißt, dann mach du doch!"

Das ist kein Ungehorsam des Hundes, sondern da fehlt die Wertschätzung für seine Arbeit und die Möglichkeit sie für seinen Menschen zu tun.

Gerade mit Restsehen tut man sich schwer sich gänzlich seinem Hund anzuvertrauen, aber tatsächlich lohnt es sich. ❤️ Oft hören wir dazu," ja wenn ich gar nichts mehr sehen kann (im Dunkeln, bei Blendung oder ähnlichem) dann führt mein Hund viel besser." Ja eben weil er in dem Moment führen kann und sein volles Potenzial ausschöpft.

Bildbeschreibung: gelber #labrador mit #führgeschirr und #kenndecke sitzt auf einer Holzbrücke. Im Hintergrund in der Ferne ein Kirchturm.

Schatten Führhund und Mensch

Muss ein #blindenführhund bei jedem funktionieren? Oder "kann ich den mal ausprobieren?"

Ganz sicher nicht! Unsere #führhunde sind keine Maschinen. Sie tun ihren Job für ihren Menschen. Und diesen Status muss sich der Mensch auch erst einmal verdienen.

Was würdet ihr machen, wenn Euch jemand wildfremdes auf der Straße anspricht und Euch sagt, was ihr zu tun oder zu lassen habt? Sicher ganz schnell das Weite suchen und denken "der hat sie wohl nicht mehr alle". 🤣

Wenn wir also in eine Einschulung gehen, dann müssen beide Seiten - Mensch und Hund - sich annähern, kennenlernen, Vertrauen muss wachsen.

Wenn wir neu mit einem Gespann beginnen, dann geht es eben nicht darum, gleich "Sitz" und "Platz" von dem Hund abzuprüfen, sondern eine Bindung zu etablieren. Und die funktioniert nicht über Kommandos. Stellt Euch eine Beziehung zu eurem menschlichen Partner vor, in der ihr demjenigen ständig Kommandos geben müsstet. "Hab mich lieb, komm her und kuschel mit mir, .." Eine solche Beziehung möchte niemand.

#Schatten von Führhund und Mensch, Seite an Seite, als Team auf Augenhöhe

vorne Knöpfe eines Fahrstuhls, im Spiegel der Kopf eines Labradors

"Wie trainiert man einen Blindenführhund?"

Eigentlich ganz einfach: Man nimmt einen wesensfesten Junghund, trainiert erst einzelne Teilstücke, setzt diese dann zu Verhaltensketten zusammen und am Ende generalisiert man sie. Wenn aus "Kunststückchen" Fähigkeiten geworden sind und der Hund verstanden hat, dass er damit seinem Menschen helfen kann, er verstanden hat, was "Führen" wirklich bedeutet, dann ist das Ziel erreicht.

"Das kann doch jeder, oder?!"

Theoretisch ja, praktisch nein.

Das Ziel ist bei jedem gleich: der fertige Führhund, doch der Weg ist mit jedem Hund anders. Es ist entscheidend zu sehen, was macht mein Hund genau jetzt und warum. Hat er schon die Fähigkeit erlangt, oder trainiert man nur Tricks? Zeigt der Hund aufgerufene Nahziele an, oder nur das Nahziel in unmittelbarer Umgebung. Kann er Nahziele auseinander halten? Führt der Hund, oder hangelt er sich nur von Nahziel zu Nahziel? Bin ich frei jeglicher Hilfen, oder führe ich unterbewusst? Lasse ich dem Hund Raum und Zeit eigene Entscheidungen zu treffen und eigene Erfahrungen zu machen? Wann kann ich den Hund motivieren mehr zu zeigen, aber auch wann darf ich ihm Dinge einfach nochmal erklären. Wichtig ist immer einen guten Abschluss zu bekommen und die Motivation des Hundes hochzuhalten.

Habe ich ein gutes Fundament in meiner Ausbildung, auf dass ich aufbauen kann, ist alles easy. Hat der Hund step 1,2,3 verstanden, kann ich sicher mit 4 weiter machen, aber ohne Fundament stürzt mir irgendwann meine ganze Ausbildung wie ein Kartenhaus zusammen. Wenn der Hund keine Fähigkeiten erlernt hat, sondern nur wage Muster, ohne Sinn, dann wird es in komplexen Situationen beim Kunden unweigerlich zu Problemen führen.

Dazu ist es wichtig im Training sehr viele unterschiedliche Wege zu gehen.

Bildbeschreibung: Im Vordergrund Fahrstuhldrücker -1 bis 6, im Hintergrund Spiegelbild des Führhundes.

gelber Labrador mit Kenndecke, schläft auf einem Kinderholzschild und Holzschwert

Ein guter #Blindenführhund hat ein ausgeglichenes/freundliches Wesen, lässt sich so schnell durch nichts aus der Ruhe bringen, arbeitet gern mit seinem Menschen zusammen und ist auch in der Lage selbständig Entscheidungen zu treffen. In heiklen Situationen, selbst wenn der Halter hektisch wird, muss der Führhund stets ruhig bleiben.

Einen Führhund muss man auch nicht von anderen Hunden ablenken, bzw. darf man eigentlich auch nicht, denn der #führhund muss seinen Weg immer vor Augen haben. Gerade mobile Hindernisse wie Menschen, insbesondere Gruppen, die teilweise schwer vorhersehbar sind, stellen eine besondere Herausforderung da und müssen vom Hund stetig im Auge behalten werden. Ein Führhund muss vorausschauend arbeiten, immer seinen Menschen im Hinterkopf/ einkalkulieren. Es geht darum wie hoch und breit die beiden zusammen sind, wie schnell sie sich bewegen, in Relation zu den Hindernissen, die entgegenkommen, oder vorher laufen.

Einem gut eingespielten #Blindenführhundgespann über die Schulter schauen zu dürfen, ist eine wahre Freude. 🥰

Bildbeschreibung: #labrador in #kenndecke liegt auf einer Wiese und schläft. Neben ihm liegt ein Holzschwert und ein Holzschild.

drei gelbe Labradore stehen nebeneinander in einer geöffneten Tür

3 Geschwister..

Wir werden oft gefragt, warum denn Hunde aus dem gleichen Wurf nicht zur gleichen Zeit eingeschult werden.

Das kommt durch mehrere Aspekte zustande:

Wir haben nur begrenzte Ausbildungsplätze zur Verfügung, die zu unterschiedlichen Zeiten wieder neu besetzt werden können. Das funktioniert mit gleichalten Hunden, weil man in Deutschland mit der Ausbildung eines #blindenführhund -es zwischen 15 Monaten und zwei Jahren beginnen darf. Und zuletzt gibt es einfach Verschiebungen durch volle Terminkalender. Grundsätzlich schulen wir auch keine Hunde zu Weihnachten und Silvester ein, da dort der Stress für den Hund zu hoch ist.

Bildbeschreibung: 3 helle Labradore stehen nebeneinander in einer Tür und schauen dich an

#labrador #hundmitjob #ichliebemeinenhund

gelber Labrador, im Führbügel, stitzt in der Bahn zwischen den Beinen seines Menschen

Die Einschulung vom #Blindenführhundgespann ist für alle eine sehr intensive und anstrengende Zeit. Für Halter und Hund ist vieles neu. Man kennt sich kaum und muss nun Bindung und gegenseitiges Vertrauen aufbauen.

Für den Hund ist alles neu: das Umfeld, der Tagesablauf, seine gewohnte Bezugsperson zieht sich immer mehr zurück, stattdessen gibt es nun einen neuen Menschen, auf den er sich einlassen muss.

Für den Halter ist auch vieles neu: man muss seinen Tagesablauf neu strukturieren, die Orientierung mit dem Hund ist anders als mit dem Stock, die ganzen neuen Kommandos verinnerlichen, lernen wann ich dem Hund Freiraum für eigene Entscheidungen lassen muss, wann ich vielleicht helfen muss, ohne den Hund in eine erlernte Hilflosigkeit zu katapultieren. Dann wie ich reagiere, wenn etwas nicht sofort richtig läuft, wie ich meinen Hund motivieren kann, ohne ihn zu überfordern. Desweiteren ist das richtige Timeing genauso wichtig, wie eine gute und für den Hund wertige Belohnung. Aber auch die Stimmführung ist wichtig für den Hund. Dann geht es um Konstanz im Verhalten, bei jedem Bord stehen zu bleiben, kann für manchen eiligen Menschen auch zu einer Geduldsprobe werden.

Manchmal ist es das Mehr an körperlicher Tätigkeit, die das Führgespann dann zu einem Mittagsschläfchen zwingen, meistens aber eher die geistige Beanspruchung. Man lernt erst wirklich wie komplex das ganze ist, wenn man es selbst einmal erlebt hat.

"Von außen sieht das immer so einfach aus", hören wir sehr oft. Aus diesem Gedanken kommt dann auch nicht selten in den ersten Tagen Zweifel auf, ob es alles klappen wird. Ob man der Lage gewachsen ist.

Doch dafür sind wir Trainer ja da. Wir lassen niemanden allein und sind für alle Fragen da. Wir begleiten alle Wege und geben die Hilfen, die Halter und Hund brauchen um ein harmonisches Gespann zu werden.

Und am Ende, nach der Gespannprüfung, schauen wir in strahlende Gesichter, sehen den Beginn einer neuen Partnerschaft für hoffentlich viele Jahre. ❤️🦮

Bildbeschreibung: #blindenführhund sitzt im Führgeschirr zwischen den Beinen seines Herrchens in der Straßenbahn

gelber Labrador steht und ist durch 3 Spiegel 4 mal zu sehen

Blickwinkel: Hunde und Menschen sind sich in vielem sehr ähnlich und doch kommunizieren wir oft aneinander vorbei, statt miteinander.

Vor ein paar Tagen traf ich "Herrn X" mit seiner Hündin auf der Straße. Er erzählte mir, aus welchen schlechten Verhältnissen sie kam und was er schon alles mit ihr erreicht hat. Einzig mit anderen Hunden würde es noch nicht klappen.

Die Hündin reagierte mit einer hohen Erregunglage auf meinen Hund, was sich in Bellen und in die Leine springen zeigte. Er hielt sie dabei an der Leine zurück. Während wir sprachen, wurde sie langsam ruhiger und setzte sich. Er schaute seine Hündin an, schaute uns an und wieder seine Hündin. Dabei erzählte er ihr, dass das ja nun viel besser wäre und sie sich ja nicht so aufregen müsste. Kurz darauf sprang sie wieder in die Leine und bellte.

Was war passiert? Auf menschlichem Sprachkanal war das sicher gut gemeint. Auf hündischem Sprachkanal, sprich Körpersprache, hat er ihr aber etwas ganz anderes vermittelt. Er hat ihr ganz klar zu verstehen gegeben, dass sie zuständig ist. Das sie das mit uns klären soll und sie nach vorne geschickt.

Hunde können nunmal kein Deutsch und so ist nur der hündische Sprachkanal bei ihr angekommen.

Den hat sie verstanden und prompt umgesetzt.

"Warum machst du das denn schon wieder?" War die menschliche Reaktion. "Du sollst das doch nicht machen." Ein klassisches Mensch-Hund-Kommunikationsproblem, dass man nur lösen kann, wenn man sich bewusst ist, was man seinem Gegenüber mit seinem eigenen Verhalten tatsächlich vermittelt.

Bildbeschreibung: ein #labrador mit #führgeschirr und #kenndecke steht vor einem Spiegel über Eck, sodass man den Hund insgesamt 4mal sehen kann, jeweils aus einem anderen Blickwinkel

#blindenführhund #hundmitjob #ichliebemeinenhund #mensch-hund-kommunikation

drei Hunde stehen nebeneinander und schauen aus der Tür

Interview: "Ja hallo! Wer bist du denn?" "Wir sind die Hessische Blindenführhundschule Blickpunkt." "Wo findet man Euch?" "In Bad Arolsen, das liegt zwischen Kassel und Paderborn im nördlichsten Zipfel von Hessen." "Ist das wichtig für eure Kunden?" "Für unsere Kunden ist das eigentlich weniger interessant, da sich alles beim Kunden zuhause abspielt. Wir fahren zum ersten Kennenlernen zum Kunden, auch um sein Wohnumfeld einschätzen zu können. Die Einschulung findet beim Kunden statt, sei es bei ihm zu Hause, oder an seinem Arbeitsplatz. Für uns ist es aber tatsächlich von Vorteil recht zentral in Deutschland zu wohnen, da wir deutschlandweit versorgen, so sind die Kunden in alle Himmelsrichtungen gut zu erreichen." Wie bekomme ich denn einen Führhund?" "Als erstes braucht man ein Rezept vom (Augen-)Arzt, auf dem die Erkrankung und der Führhund stehen müssen. Dann nimmt man mit der Führhundschule seiner Wahl Kontakt auf und lässt sich einen Kostenvoranschlag zukommen, den man mit dem Rezept an die Krankenkasse schickt. (Eine Kopie des Rezeptes für die Führhundschule wäre super.) Danach heißt es warten, bis die Genehmigung der Kasse erfolgt. Dies kann ein paar Wochen bis hin zu 5Jahren dauern. Wenn die Genehmigung dann da ist kommt man bei uns auf die Warteliste." "Und warum nicht früher?" "Weil wir vorher keine Angaben über Wartezeiten machen können. Derjenige, der die Genehmigung der Krankenkasse schon nach ein paar Wochen hat wird ja dann vor einem anderen versorgt werden, der in Rechtsstreit mit seiner Kasse gehen muss und Jahre vergehen. Mit der Genehmigung ist es dann eine recht einfache Rechnung. Die Menge der Hunde die wir jährlich abgeben und die Summe der Kunden, die auf der Warteliste stehen und schon können wir eine ungefähre Wartezeit nennen." "Kann sich die Wartezeit dann noch sehr weit verschieben?" "Die Wartezeit variiert natürlich immer ein bisschen, schließlich sind es Lebewesen, mit denen wir arbeiten. Aber da wir die Zuordnung der Hunde erst ab ca. der Mitte der Ausbildungszeit machen, fallen keine Hunde mehr aus, sei es durch Röntgen, Gesundheitscheck und Wesenstest." Ende Teil 1

Bild: 3Retriever stehen auf einer Treppe und schauen Dich an.

schwarzer Labrador sitzt auf einem Stuhl am Tisch mit gelber Tasse vor sich

Interview: "Hallo zum zweiten Teil. Wenn nun die Genehmigung da ist und man bei der Führhundschule an der Reihe ist. Wie geht es dann weiter?" "Dann kommen wir mit den nächsten ca. 3 Hunden bei den nächsten 3 Kunden zur Vorstellung vorbei. Dabei achten wir darauf, welcher Hund mit welchem Menschen arbeiten will, wie sich Mensch und Hund annähern und vielleicht auch schon die ersten Bindungsansätze zu sehen sind." "Wieso ist das so wichtig?" "Weil auf dieser Bindung alle Führleistung aufbaut. Der Führhund führt nur für seinen Menschen, um diesem zu helfen. Nicht aus Zwang oder Angst vor Strafe." "Muss man zu diesem Zeitpunkt noch Angst haben, dass der Führhund vielleicht doch nicht zu mir kommt?" "Nach dem Besuch machen wir nach 1-2 Tagen Bedenkzeit eine Zuordnung von Kunde und Hund. Diese Information bekommt dann auch der Kunde. Ab diesem Zeitpunkt ist der Hund für ihn reserviert. Da der Hund zuvor schon durch alle Checks gekommen ist, gibt es keinen Grund mehr, warum der Hund noch aussortiert werden könnte." "Was passiert, wenn kein Hund für mich dabei war? Muss ich dann wieder Jahre auf meinen Hund warten?" "Nein. Durch dieses Modell stellen wir in wenigen Monaten erneut Hunde vor." "Wie geht es dann weiter?" "Sobald der Hund dann seine Ausbildungszeit beendet hat, geht er in die Einschulung zum Kunden. Dabei sind wir 2 Mal 5 Tage am Stück vor Ort beim Kunden und schulen den Kunden auf den Hund ein." "Wie kann man sich das vorstellen?" "Es kommt natürlich immer darauf an, was an Kenntnissen beim Kunden schon vorhanden sind. Müssen wir z.B. üben wie man füttert, den Hund pflegt und spazieren geht oder hat der Kunde Hundeerfahrung und wir brauchen eigentlich nur noch erklären wie es im speziellen mit dem #blindenführhund funktioniert. Dann kommt es natürlich auch auf den Hund an. Ist es z.B. ein sehr nach außen orientierter Hund, kann er gerade zu Beginn der Einschulung auch mal reizüberflutet sein. Bei aller geplanter Vorgehensweise ist es wichtig auf die Situation vor Ort einzugehen. Es muss das Gespann gefordert und gefördert werden, ohne es zu überfordern."

Bildbeschreibung: Schwarzer #labrador sitzt am Tisch mit gelber Espresso-Tasse #ichliebemeinenhund

gelbe Labrador Hündin, im Führgeschirr, sitzt und schaut nach oben zu dir

"Der Hund ist halt so", ist eine sehr oft gehörte Ausrede dafür, was wir am Ende der Leine aus unserem Hund machen. Wir stecken ihn in Schubladen, aus denen er oft nicht mehr heraus kommt. Dann ist der Hund "ängstlich" oder "aggressiv" oder "bockig" oder oder oder.

Tatsächlich interpretieren Menschen oft Dinge in ihre Hunde, die so nicht stimmen.

Unsere Hunde reagieren oft auch auf uns, ohne das wir es wahrnehmen. Unsere Hunde sind unser Spiegel.

Frauchen von "Hund X" sagt, "manchmal wenn ich nach Hause komme, dann kommt mir mein Hund anders entgegen als sonst. Die Rute ist anders, sie ist nicht so freudig wie sonst und in dieser Stimmung will sie dann auch gar nicht mit mir spazieren gehen." Gegenfrage: Aber könnte es nicht viel mehr sein, dass es Dir nicht gut geht und sie so auf Dich reagiert??" Gute Frage..

Unsere Hund sind Profis darin uns zu lesen. An unserer Mimik, Körpersprache. Sie können vor der Haustür hören, wie wir laufen. Sie wissen schon wie es uns geht, bevor wir zur Haustüre rein kommen und wir selbst wissen es dabei mitunter noch gar nicht.

Wir erleben es auch immer wieder, wenn unsere Führhunde zum Kunden gehen. Sei es, dass der Hund plötzlich nicht führen will, weil die Kundin sich unwohl fühlt. Oder der Kunde versucht menschliches Verhalten auf seinen Hund zu projizieren, plötzlich ist er "bockig" oder hat "keine Lust". Dabei hat der Hund etwas nicht verstanden, oder der Kunde hat dem Hund signalisiert, dass sein Verhalten nicht gewünscht ist.

Dafür begleiten wir alle unsere Kunden und Hunde um möglichst alle Verständnisprobleme im Vorfeld auszuräumen. Wir erklären viel über Hunde allgemein, wie sie lernen und welche "Charaktereigenschaften" sie z.b. nicht haben. 😉 Hunde wollen uns nicht ärgern. 💞

#blindenführhund

#labrador

#ichliebemeinenhund