Hindernisse bei Führhundarbeit

Heute hatte ich wieder mal ein Erlebnis mit Stella, welches mir wieder einmal zeigte, wie komplex das Zusammenspiel zwischen Führhundhalter und Hund ist.

Samstags ist Markttag. Das bedeutet für Stella und mich ein Einkauf beim Gemüsehändler, Käseladen, Geflügelstand und manchmal auch beim “Eiermann” und der “Griechin” mit ihren Spezialitäten. Für Stella immer eine Herausforderung, andere Hunde, leckere Gerüche, nette Leute, die sie und mich angrinsen oder ansprechen. Heute dann noch die verschärfte Variante: Weihnachtsmarktbuden in der ganzen Fußgängerzone. Essensreste, Anlieferverkehr, Aufbau der Stände, Essensnachschub in Kisten und Vieles mehr. Sie war heute “super gut” ich aber auch! Ein “Aha-Erlebnis” hatte ich, als ich sie sehr dafür lobte, dass sie mir einen Kabelschacht angezeigt hat, zack, dann kam der nächste Kabelschacht, wieder große Freude und Leckerli. Ups, und da dachte ich mir: Hoffentlich ist sie nun nicht so erpicht drauf, mir alle Schwellen zu zeigen und keine Alternativwege mehr zu suchen. Das wäre ja auch blöd. Ja, es macht Sinn, über das eigene Verhalten und die Denkweise des Hundes nachzudenken.

In diesem Sinne schöne Adventszeit.

Manuela und Stella / Dezember 2015

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