Führhund Emma

Hallo Ihr Lieben, jetzt kommt meine tolle Geschichte mit meinem Blindenführhund Emma! Ich Andreas, 35 Jahre alt, aus Ditzingen, habe seit Oktober 2012 meinen ersten Blindenführhund. Ich bin sehr spirituell und habe bis dahin viel Erfahrungen mit Tieren gesammelt. Leider hatte ich noch keinen eigenen Hund, auch wenn ich schon mit vielen Hunden zu tun hatte. Also mein Hund Emma hat mich ausgesucht und ich war und bin bis heute zutiefst dankbar! Ich habe eine Geschichte, die sehr schön ist und zeigt, dass Tiere sich über Ihr Herz und Ihre Emotionen verständigen.

Bevor ich aber zu meiner Geschichte komme, muss ich hier etwas anmerken. Ich selbst bin so unendlich dankbar für jeden kleinen Moment, den ich bisher mit Emma haben durfte und auch für die Zukunft die ich mit diesem tollen Labrador haben werde! So sollte das jeder Blinde auch sehen. Denn diese Tiere opfern sich für diese Menschen auf und haben es nicht verdient misshandelt zu werden oder gar dass man sie verhungern lässt, nicht von der Leine lässt oder gar meint gar nicht Gassi mit Ihnen gehen zu wollen! Wenn man so einen tollen Hund möchte, muss einem Klar sein, dass man all das was das Tier einem gibt auch an es zurückzugeben hat! Mit Liebe und Hingabe seinen Hund zu lieben zu respektieren und zu achten ist sehr wichtig.

Ich liebe alle Tiere und damit jetzt zu meiner Geschichte. Als ich Emma im Oktober 2012 bekommen habe hatte ich noch einen Wellensittich und einen Hasen der auch heute noch lebt. Nun war es Zeit Emma in unsere kleine liebevolle Gemeinschaft aufzunehmen. Wie man weiß, sind all meine Tiere Gruppentiere. Somit braucht es auch einen Chef oder auch Rudelführer. Der erste bin ich, dass ist klar, aber unter den Tieren war es das älteste Tier und das war mein Wellensittich. Die Dame hieß Bambi und auch sie liebte ich über alles! Also sagte ich zu meinem Welli: „ So Bambi, du bis die Chefin und bist der Boss, also mach mal und manage das ganze. Mach mal ne Ansage! „ Kaum hatte ich das ausgesprochen, flog dieser kleine Vogel auf den Teppich wo Emma und mein Häschen schon nebeneinander waren und fing an in deren Richtung abwechselnd zu zwitschern und den Beiden da ganz eindeutig so einiges zu sagen. Emma und mein Hase haben zugehört und zeigten keine Regung. Emma hat auch nicht gewagt irgendwie hinzuschnuppern. Nein beide hörten genau zu und dies ging so einige Augenblicke und als Bambi fertig war, flog Sie wieder weg. Ja und dieser Wellensittich war seit dem so happy und man hat richtig gemerkt, wie dieser Vogel die Ankunft von Emma gefallen hat und sie sich so gefreut hat, dass sie seit diesem Tag richtig mutig und gleichzeitig sanftmütig wurde. Vorher war sie immer etwas schüchtern und kam zwar schon auf den Kopf aber danach machte sie noch einmal so einen richtigen Entwicklungssprung. Ständig kam sie zu mir und zwitscherte mir ins Ohr und kroch mir sogar ins T-Shirt. Solche Dinge habe ich bis dahin von ihr niemals „gesehen“! Mein Hase ist noch heute so, dass er ohne Angst neben Emma seine Karotte frisst, während sie selbst auch eine frisst oder auch nicht. Es kam sogar schon vor, dass mein Häschen hinging und Emma die Karrote unter der Schnauze wegnahm und angefangen hat diese zu fressen. Da steht Emma nur auf und geht. Oder sie bleibt liegen und frisst an einem anderen Stück. Ja so sieht es bei mir aus und so sah es bei mir aus. Meine Tiere sind auch immer frei. Mein Vogel ging in den Käfig, wenn er es wollte. Und auch mein Hase ist frei und geht in seinen Käfig für sein Geschäft. Also warum dann einsperren. Wenn man Tiere hat, muss man sich klar sein, dass diese auch Freiheit brauchen und so werden Sie sehr alt. Das mein Welli leider schon mit 9 Jahren gegangen ist, lag daran, dass sie etwas zu übermütig wurde und während meines Gassi mit Emma in einer Plastiktüte verfing. Sonst wäre sie garantiert noch einige Jahre bei mir gewesen. Mein Häschen ist mittlerweile auch schon ein kleiner Opa und ist ca. 8 Jahre und hat wenn alles gut geht noch einige Jahre vor sich. Denn Fressen tut er wie eh und je und hat bis heute keine Probleme mit den Zähnen bekommen. Er kann zwar nicht mehr so hoch hüpfen aber das ist ja auch klar unsereins ist zur Zeit auch noch so, dass man im Alter schwerfälliger werden kann. Da ich aber spirituell bin, bin ich davon überzeugt, dass wir in der näheren Zukunft daran etwas ändern können. Und das ohne künstliche Gliedmaßen. Aber gut, das weicht ein wenig ab. Zum Schluss meiner kleinen Geschichte schreibe ich nur noch eins. Seit euch im Klaren ohne Tiere hätte die Menschheit es viel schwerer! Sie tun so viel für uns also egal welches Tier es ist, sie alle sind für uns da und darum gebt es ihnen in ewiger Liebe zurück! Ich wünsche allen Menschen, dass Sie Ihre Weisheit in sich selbst finden und diese umsetzen. Als absolutes Schlusswort möchte ich Tanja und Andreas Kohl dafür danken, dass sie es mir ermöglicht haben so einen tollen und hoch intelligenten Blindenführhund bekommen zu haben. Ich danke auch der Emma, dass sie immer für mich da war und ist in ewiger Liebe Danke!

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Hessische Blindenführhundschule